Studie

Das Provisionssystem ist gescheitert

Auch Berater sind mit Provisionen nicht erfolgreich

Das Provisionssystem ist so angelegt, dass der Berater zwar auskömmlich die Erstberatung leisten könnte, allerdings die dringend erforderliche Betreuung und Begleitung der Verbraucher bei der Erreichung seine Ziele wird kaum ausreichend belohnt.

Berater verfügen durchschnittlich über weniger als 80 Euro jährlichen Deckungsbeitrag im Privatkundengeschäft. Damit ist durchschnittlich nicht einmal eine halbe Stunde pro Jahr finanzierbar. Die Folge: Es werden Verträge umgedeckt, Versicherungen verkauft, die ein Verbraucher nicht benötigt und permanent neue Abschlüsse produziert. Die Behauptung Provisionen ermöglichen eine nachhaltige Beratung und Betreuung ist absurd. Jede Beratung, die nicht kostenlos sein kann, kostet dem Verbraucher einen Abschluss - mit gravierenden Folgen. Er bezahlt mit jedem Beitrag die Kosten der provisionsorientierten Beratung - oft ohne sich darüber im Klaren zu sein.